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Die Schreibweiber in Klausur… | Schreibweiber

Schreibweiber

Jutta Schützdeller, Simone van de Paß (v.r.n.l.)

Die Schreibweiber in Klausur…

| 2 Kommentare

… Was ja eigentlich überhaupt nicht zu uns passt, klingt es doch so mönchisch…

Aber man sollte nie vorschnell urteilen, denn besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen.

Da kam also das Manuskript von der Lektorin zurück, und sie sprach mit wohlgemeinten Worten, was sie davon hielt. Sie lobte, baute auf, aber, und hier sind wir schon bei des Pudels Kern, sie kritisierte auch. Dies tat sie vor allem vor dem Hintergrund, dass wir ein Manuskript abliefern wollen, mit dem unsere Literaturagentin bei einem renomierten Verlag auftauchen kann, ohne rot zu werden und ihren guten Ruf zu riskieren.

Und unter diesem Aspekt betrachtet, tja… gab es da noch Einiges zu tun..

Glücklicherweise gibt es Barbara. Sie lebt seit Jahren in Nordspanien, ihre Familie hat dort ein Haus, in dem ausreichend Schlafgelegenheiten, Strom, ein Herd und ein Kühlschrank vorhanden sind und das, um die Sache perfekt zu machen, gerade mal 250 Meter vom Meer entfernt auf einem Hügel steht. Sie bot an, uns dort aufzunehmen, was wir freudig annahmen, denn eines kann man bei einer Nachbearbeitung nicht gebrauchen: Störung.

Spanien erschien weit genug weg, und auch wenn Mutter eins beim Gedanken ans Fliegen schon der blanke Horror packt, Mutter zwei erbricht bereits vor der ersten Autobahnraststätte, also war Fahren nicht wirklich eine Option. Und gegen Flugangst gibts ja auch was von Ratiopharm… also beinahe…

Vier Tage lang haben wir unser Manuskript auseinandergenommen, wieder zusammengesetzt, ausgebessert, vertieft, gestrafft und geschliffen. Jetzt sind wir (fast) fertig, denn es fehlen nur noch ein, zwei kleine Zusätze, an der Mutter zwei zwar schwer kaut, die aber in dieser Woche noch ins Manuskript einfließen werden.

Und dann, ja dann, geht es hoffentlich zum letzten Mal an Lektorin und Agentin raus, begleitet von unseren besten Wünschen, unseren Hoffnungen und unserem ganzen Stolz. Denn nun ist es ein Knaller.

2 Kommentare

  1. Das finde ich schon sehr bemerkenswert.

    Man könnte meinen, dass die Autorinnen selbst und höchstpersönlich die Protagonistin GIANINA gekannt haben und sie bei ihren Erlebnissen begleitet haben. Nun, diese subjektive Wahrnehmung fällt allerdings aus, schließlich sprechen wir hier über das 13. Jahrhundert.

    Man fühlt sich als Leser ständig real in die gerade beschriebene Situation hineinversetzt. Geräusche und Gerüche, Stimmen und Klima, Orte und Situationen sowie selbstredend die beteiligten Personen werden dem Leser gewissermaßen in einem literarisch multidimensionalen Verfahren in dessen Bewusstsein geführt. Man betrachtet nicht von außen, sondern befindet sich mittendrin. Wunderbar!

    Ich bin noch nie für einen derartigen Preis so weit gereist…….

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